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Sonntagsfilm um vier

7. November, 16:00 bis 18:00

5€

KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT Fortschritt im Tal der Ahnungslosen – Dok-Film (D, 2019, 67 min), anschließend Gespräch mit dem Filmemacher

Die Veranstaltung muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden.

30 Jahre nach dem Mauerfall wird in dem ehemals volkseigenen Betrieb „Fortschritt“ das Erbe der Deutschen Demokratischen Republik neu verhandelt. Wo früher Mähdrescher hergestellt wurden, wohnen jetzt Asylbewerber, die sich mit wöchentlichen, rassistischen Demonstrationen in Ostdeutschland konfrontiert sehen.

Die syrischen Asylbewerber bekommen von ehemaligen Werksarbeitern Hilfe bei ihrem Deutsch-Orientierungskurs. Was mit einer humorvoll inszenierten Deutschklasse in der „Fortschritt“-Ruine beginnt, endet mit Schulstunden in Staatsbürgerkunde und einem GST-Militärlager. Getrieben von der persönlichen Befangenheit des Regisseurs, der in das Ende der DDR hineingeboren wurde, werden die Re-enactments dekonstruiert und die gesellschaftlichen Prägungen des DDR-Alltags sichtbar.

In dieser Erinnerungsarbeit geht es vor allem um die Sprache, die Vermutungen zulässt, aber nie bestätigt. Die nostalgisch schwelgt und es sich zugleich verbietet. Archivmaterial knüpft das sozialistische Band der Freundschaft zwischen Syrien und der DDR neu, das die Staaten in den Achtzigerjahren miteinander verband. Der ortsansässige Heimatchor kommentiert in DDR-Liedern Anspruch und Wirklichkeit des ersten, deutschen Arbeiter- und Bauernstaates. Dabei steht alles und jeder für mehr als nur sich selbst.

Die „Fortschritt“-Ruine wird zum Symbol einer verlorenen Heimat, das die Grenzen zwischen der DDR und Syrien, zwischen damals und heute verschwimmen lässt. Der Versuch einer Annäherung, eine sozialistische Utopie.

Mehr Infos unter http://www.fortschritt-film.com

Der Filmemacher Florian Kunert ist zur Vorstellung anwesend und beantwortet Fragen.
Moderation: Alina Cyranek

Eintritt:
Es gilt aktuell ein Solidaritätspreis, um die Mindereinnahmen durch die begrenzten Plätze bei Veranstaltungen etwas aufzufangen.
Normalpreis: 5,00 Euro
Solidaritätspreis: Sie zahlen einen freiwilligen Eintritt, der über dem Normalpreis liegt.
Bitte beachten: Keine Kartenzahlung möglich.
Teilnahme mit 3G-Nachweisen (getestet, geimpft, genesen), siehe auch untenstehende Hinweise

Einlass: ab 15.30 Uhr, reservierte Karten bitte bis spätestens 15 min vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse abholen,
freie Platzwahl, begrenzte Platzkapazitäten

Veranstaltungsort: Die Veranstaltung findet im Saal des Budde-Hauses (Erdgeschoss) statt.

BITTE HABEN SIE VERSTÄNDNIS, dass Veranstaltungen auf dem Gelände des Budde-Hauses derzeit nur unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung stattfinden können. Beachten Sie dabei, dass die Regelungen von den Inzidenzwerten in Leipzig abhängig sind und deshalb variieren können. Bitte informieren Sie sich hier:
Budde_Coronaschutzmaßnahmen für Veranstaltungen_2021_09_07

Hinweis zur Barrierefreiheit: Das Außengelände des Budde-Hauses sowie das Erdgeschoss des Gartenhauses sind barrierefrei. Der Zugang zum Veranstaltungshaus ist mit Unterstützung möglich. Bitte informieren sich dafür unter Telefon 0341 90960037.


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Betreiber des Budde-Hauses ist der FAIRbund e. V.

Tags: Veranstaltung Leipzig, Budde-Haus, Soziokultur Leipzig, Veranstaltung Gohlis, Film, Kino, Sonntagsfilm, Dokumentarfilm, Gespräch, Regisseur

Details

Datum:
7. November
Zeit:
16:00 bis 18:00
Eintritt:
5€
Veranstaltung-Tags:
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www.budde-haus.de

Veranstaltungsort

Budde-Haus
Lützowstraße 19
Leipzig, Sachsen 04157 Deutschland
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Telefon:
0341 90960037
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Veranstalter

Budde-Haus – FAIRbund e. V.
Telefon:
0341/90960037
E-Mail:
ticket@budde-haus.de
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